Aufhellen mit Systemblitz

21:07
 
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Wir hatten geplant, einige Youtubevideos und Podcastepisoden für euch in Venedig zu produzieren. Leider ist uns der Ausbruch des Coronavirus in der Region Venetien dazwischen gekommen und hat uns einen Strich durch die Rechnung gemacht und wir mussten frühzeitig abreisen.
Deshalb sind wir mal wieder etwas mit der Produktion im Rückstand und wir müssen unsere Folgen nicht in der malerischen Kulisse der Lagunenstadt, sondern im heimischen Studio produzieren.

Bilder aufhellen oder ausleuchten?

Mit dem gezielten Einsatz eines Blitzlichts kannst du bestimmte Bildbereiche gezielt aufhellen. Bei den Maskenporträts eben die Augenpartie des Modells oder gegebenenfalls auch den gesamten Bildvordergrund.
Zusätzlich können auch die Schlagschatten, die das natürliche Sonnenlicht ergibt, abgemildert werden. Zum Beispiel bei Mittagssonne.
Aber Achtung: Mit einem zusätzlichen Blitzlicht können die solche Schatten nicht weg geblitzt werden. Das ist ein typischer Anfängerfehler.
Wenn ihr bestimmte, starke Schatten vermeiden wollt, dann müsst ihr die Positionierung eures Models so auswählen oder eure Lichtquellen so ausrichten, dass diese Schatten gar nicht erst entstehen. Durch zusätzliches Licht lassen sich diese nicht entfernen.
Am Sinnvollsten ist es, den internen Blitz oder den Systemblitz zu benutzen, um eine Szenerie aufzuhellen und nicht versuchen, sie auszuleuchten.
Die Sinnhaftigkeit dieses Vorhabens seht ihr am besten dann, wenn ihr Touristen beobachtet, die versuchen, in der Abenddämmerung ein Stadtpanorama mit dem Blitz der Kompaktkamera oder dem Mobiltelefon auszuleuchten. Das ist nicht sehr erfolgversprechend.
Beim Ausleuchten mit dem Aufsteckblitz kommt es gerne zum bekannten Aufsteckblitzlook:
– harte Schatten
– kaum Struktur auf dem Motiv
– Umgebung des Hauptmotiv wird unterbelichtet und “säuft ab”.

Aufhellen, so gehts:

Die Lichtwirkung einer Szenerie wird durch das vorhandene Licht bestimmt. Du verwendest den Blitz, um bestimmte Bildbereiche aufzuhellen, starke Helligkeitskontraste zu verringern oder starkes Gegenlicht, wie zum Beispiel durch die Sonne auszugleichen.
Hast du eine Aufnahmesituation mit einem hohen Kontrastumfang, dann ist entweder der Vordergrund richtig belichtet und der Hintergrund unterbelichtet oder der Vordergrund unterbelichtet und der Hintergrund richtig belichtet.
Das geschieht zum Beispiel bei einem Porträt im starken Gegenlicht. Von eurem Modell bleibt dann meist nur eine Silhouette, wenn ihr Wert auf einen Bildhintergrund mit blauem Himmel legt.

Aufhellen des Augenbereichs

Ein ähnliches Problem ergibt sich bei den Maskenporträts bei den Karnevalshootings in Venedig. In der Regel tragen tragen unsere Modelle Halb- oder Vollmasken. Durch sie werden in der Regel die Augenpartien beschattet. Beim Fotografieren ergibt das in den Augenhöhlen oft schwarze Löcher. Deutlich lebendiger wirken die Porträts aber, wenn man die Augen des Maskenträgers erkennen kann.
Natürlich gibt es auch Möglichkeiten mit Filter oder in der Postproduktion in Lightroom oder mit HDR-Belichtung, Helligkeit oder Tiefen zu korrigieren.
Dies sind aber nicht die zuverlässigsten Methoden.

So gehst du vor:

Zuerst erstellst du eine Aufnahme ohne Blitzlicht. Achte darauf, dass der Hintergrund richtig belichtet ist. Dadurch wird der Vordergrund natürlich zu dunkel.
Stelle die Kamera auf manuellen Modus und die Blende und Belichtungszeit entsprechend der eben gemachten Aufnahme ein.
Den Systemblitz dazu schalten. Ebenfalls im manuellen Modus – ungefähr auf halbe Leistung.
Die benötigte Lichtleistung ist abhängig vom Abstand vom Motiv und von der Lichtstärke der verwendeten Optik.
Die Belichtungszeit sollte zwischen 1/60 und 1/200 liegen. Einige Blitze lassen als schnellste Synchronzeit nur ein 1/125 zu.
Mache ein weiteres Bild und erhöhe oder reduziere die Leistung des Blitzlichtes.

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Fotoreisen:

Der Beitrag Aufhellen mit Systemblitz erschien zuerst auf FotoScho • Fotoerlebnisse.

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