Gewerkschafter Daniel Lampart kämpft gegen Lockdown

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Steuert die Schweiz wieder Richtung Lockdown? Wegen den rasant steigenden Ansteckungszahlen wird dieses Tabu plötzlich wieder erwogen. Gewerkschafts-Ökonom Daniel Lampart wehrt sich dagegen. Nur: Wäre die Alternative wirklich besser für die Angestellten in der Schweiz? Die Lehre nach der ersten Pandemiewelle schien klar: Die Schweiz will einen zweiten Lockdown um jeden Preis verhindern. Doch jetzt, wo die zweite Welle der Pandemie mit voller Wucht über die Schweiz hereinbricht, steht der Griff zu dieser Ultima Ratio plötzlich wieder im Raum. Daniel Lampart ist alarmiert: Der Chefökonom des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes will keinen zweiten Lockdown, selbst wenn dieser nur kurz wäre, um die Verbreitung des Corona-Virus wieder unter Kontrolle zu bringen. Lampart zufolge wären die Kosten eines Mini-Lockdowns zu gross. Doch das ist unter Ökonomen umstritten: Etwa der Internationale Währungsfonds IWF kommt zum Schluss, dass ein kurzer Lockdown u.U. längerfristig wirtschaftlich besser wäre, als sich mit zahlreichen andern Schutzmassnahmen durchzuhangeln. Schadet Daniel Lamparts Kampf gegen den Lockdown letztlich also den Angestellten in der Schweiz? Auch bei einem zweiten Thema stellen sich die Gewerkschaften quer: Beim Rahmenabkommen mit der EU, obwohl so manch ein exportorientiertes Unternehmen in der Schweiz froh wäre, wenn es endlich Klarheit hätte über die künftige Beziehung der Schweiz mit der EU. Daniel Lampart, der Chefökonom des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes, ist live zu Gast in der «Samstagsrundschau» bei Eveline Kobler.

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